Unsere Museen

Museum Burg Miltenberg

Die Mildenburg ließen die Erzbischöfe von Mainz Ende des 12. Jahrhunderts zur Sicherung ihrer Machtposition und einer Zollstelle errichten. Um 1200 wurde der Bergfried errichtet, die erste urkundliche Erwähnung der Burg geht auf das Jahr 1226 zurück. Es folgte eine umfangreiche, wechselvolle Geschichte aus Erweiterung, Eroberung, Zerstörung und Wiederaufbau. Auch die Besitzer wechselten seit 1803 mehrfach. Seit 1979 ist die Mildenburg Eigentum der Stadt Miltenberg. Vom Bergfried aus bietet sich eine herrliche Aussicht über das Maintal und die Stadt.

Lange Zeit war die Mildenburg nur im Außenbereich zu besichtigen. Nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen beherbergen die Innenräume inzwischen ein weiteres Museum der Stadt Miltenberg. Moderne und zeitgenössische Kunst geht einen spannungsreichen Dialog mit historischen, orthodoxen Ikonen des 17. bis 19. Jahrhunderts ein. Die Sammlung rumänischer Hinterglasikonen (Stiftung Dr. Joachim und Marianne Nentwig) ist die größte ihrer Art in Deutschland. Die Werke der Modernen und zeitgenössischen Kunst (u.a. Sammlung Dr. Lenssen) weisen namhafte Künstler auf: Barlach, Beuys, Fräger, Lange, Lehnen, Morgner, Pechstein, Polke, Stötzer, Stoltz und Willikens sind vertreten.

Regelmäßige Sonderausstellungen mit Werken renommierter Künstler machen den Besuch immer wieder spannend, selbst wenn man schon einmal hier war. 

Falls Sie mit einer Gruppe kommen, können Sie gerne eine Führung buchen. Außerdem bieten beide städtische Museen eine große Vielfalt an Museumsworkshops für Kinder (und auch einige für Erwachsene) an. Hier erfährt man vieles von den Lebensumständen früherer Zeit. Einiges davon kann man auch selbst ausprobieren. Ob Hinterglasmalerei, Schreiben mit der Feder, Wappenmalen oder Waschen wie zu Ururgroßmutters Zeiten. Vieles ist möglich und macht heute auf jeden Fall deutlich mehr Spaß als in früheren Jahrhunderten.

Weitere ausführliche Informationen zum Museum finden Sie hier!

Öffnungszeiten:
16. März bis 1. November
Dienstag bis Sonntag (und an Feiertagen) 11:00 – 17:30 Uhr
2. November bis 15. März Winterpause

Führungen und Workshops sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Museum Burg Miltenberg
Conradyweg 20
63897 Miltenberg
Tel. 09371-668504

info@museen-miltenberg.de 
www.museen-miltenberg.de 

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Museum Stadt Miltenberg

Das Haupthaus wurde 1541 vom mainzischen Amtmann Bernhard von Hardheim auf den Fundamenten eines älteren Gebäudes erbaut und war ab 1625 Sitz der mainzischen Amtskellerei. Ebenfalls zum Museum gehören die angrenzende ehemalige Lateinschule sowie ein Garten, der im Stil der Renaissance angelegt wurde und einen herrlichen Ausblick über die Stadt bietet. Das Museum beherbergt eine reiche, überregional bedeutsame Sammlung mit vielen Kostbarkeiten. Die Besucher werden auf dem Rundgang immer wieder auf architektonische Besonderheiten der Museumsgebäude hingewiesen. Regelmäßig finden Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt.
Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Museumspreis sowie dem Förderpreis der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken ist ein Besuch mehr als lohnenswert.

Museum erleben

Miltenberg besitzt eine außergewöhnlich gute Sammlung zur Geschichte von Stadt und Region. Dabei verfolgt das Konzept der Ausstellung das Prinzip eines Feinkostladens: vom Besten das Beste.

Als Ergänzung zu den Tafeln mit schriftlichen Informationen gibt es einen Audioguide, der die Ausstellungen wahlweise auf Deutsch oder Englisch präsentiert. Die Geräte sind an der Kasse erhältlich.

Außerdem können Kinder (ebenso wie junggebliebene Erwachsene) im Museum Stadt Miltenberg an Mitmachstationen vieles ausprobieren oder sie werden mit dem Museumskoffer zum Entdecken inspiriert.

Mittlerweile gibt es auch einen eigens für Kinder entwickelten Audioguide. Damit können Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren das Museum Stadt Miltenberg entdecken. Museumskater Paul führt die Kinder durch das Museum und erzählt an 29 Stationen Spannendes über einzelne Ausstellungsstücke, den Alltag in früheren Zeiten und über die Geschichte der Stadt Miltenberg und der Museumshäuser. Die passenden Geräte („Hörknochen“) sind kostenfrei an der Kasse erhältlich.
Der Audioguide für Kinder ist in Kooperation mit dem P-Seminar Geschichte 2018/2020 des Johannes-Butzbach-Gymnasiums Miltenberg entstanden.

Falls Sie mit einer Gruppe kommen, können Sie gerne eine Führung buchen. Außerdem bieten beide städtische Museen eine große Vielfalt an Museumsworkshops für Kinder (und auch einige für Erwachsene) an. Hier erfährt man vieles von den Lebensumständen früherer Zeit. Einiges davon kann man auch selbst ausprobieren. Ob Hinterglasmalerei, Schreiben mit der Feder, Wappenmalen oder Waschen wie zu Ururgroßmutters Zeiten. Vieles ist möglich und macht heute auf jeden Fall deutlich mehr Spaß als in früheren Jahrhunderten.

Weitere ausführliche Informationen zum Museum finden Sie hier!

Tipp: Die gedruckten Museumsführer können für 3,50 € und 5,- € erworben werden

Öffnungszeiten:
16. März bis 1. November
Dienstag bis Sonntag 10:00-17:30 Uhr
2. November bis 14. Januar
Mittwoch bis Sonntag 11:00-16:00 Uhr
15. Januar bis 15. März Winterpause

Führungen und Workshops sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Museum der Stadt Miltenberg
Hauptstr. 169-175
63897 Miltenberg
Tel.: 09371-668504

info@museen-miltenberg.de
www.museen-miltenberg.de

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Apothekenmuseum Miltenberg

Die älteste Apotheke am Untermain

Am 6. Oktober 1514 leistete ein namentlich nicht bekannter Apotheker vor dem Rat der Stadt den Diensteid. Es gründete damit die erste Apotheke in der ganzen Region – selbst Aschaffenburg hatte damals noch keine Apotheke. Diese Tatsache weist auf die große Bedeutung Miltenbergs in dieser Zeit hin. Miltenberg war damals ein großer Handelsplatz und Waren, die von Venedig und Nürnberg auf dem Weg nach Frankfurt waren, wurden hier umgeladen.

Die Apotheke wurde damals wohl in einer der damals üblichen einfachen Bauten betrieben, wobei die Arzneimittel anfangs aus dem Fenster verkauft wurden. Die Apotheke in Miltenberg, das damals zum Kurfürstentum Mainz gehörte, bekam dann 1701 in einem „Freiheitsbrief“ des Mainzer Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn das Recht zugestanden, die einzige Apotheke im Bereich Miltenberg zu bleiben.

Im Jahre 1704 erneuerte der damalige Apotheker Johann Gischeit den vorderen Teil des Gebäudes und baute es repräsentativ im barocken Fachwerkstil um. Dies war in der Zeit nach dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg ungewöhnlich und nur dadurch zu erklären, dass Gischeit durch florierenden Holzhandel wohlhabend geworden war.

Mehrere Inhaber der Apotheke hatten auch bedeutende gesellschaftliche Positionen inne –  z.B. als Bürgermeister und Landrat.

Nach über 500 Jahren wurde die Apotheke im Jahr 2016 geschlossen. Seit Frühjahr 2021 befindet sich in den historischen Räumen ein privates Apothekenmuseum, in dem die Geschichte des Apotheken- und Medizinwesens  anschaulich dargestellt wird. Alte Geräte, Fayence- und Glasgefäße sowie historische Kräuterbücher vermitteln einen guten Eindruck in das Apothekenwesen seit dem 16. Jahrhundert. Hinter diesem Apothekengebäude kann man in der Fischergasse noch den alten Arzneikräutergarten besichtigen.

Öffnungszeiten ab 2. September 2021:
Donnerstag und Freitag 13:00 – 17:00 Uhr
Samstag 11:00 – 15:00 Uhr

Führungen (max. 8 Personen) auf Anfrage möglich:
20,- € pro Gruppe
Dauer: 45 Minuten

Eintritt frei – Spenden werden gerne entgegen genommen.

Apothekenmuseum Miltenberg
Hauptstraße 116
63897 Miltenberg

info@apothekenmuseum-miltenberg.de 
www.apothekenmuseum-miltenberg.de

 

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Museum Bürgstadt

Das Museum Bürgstadt wurde 1995 eröffnet und zeigt Exponate zu Bürgstadter Weinbau, Steinindustrie, Aufnahme von Vertriebenen nach 1945, zum Barock-Komponisten Johann Michael Breunig und allgemein zur Bürgstadter Geschichte. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot. Interessant ist auch der Standort „Alte Mittelmühle“, der bereits 1248 erwähnt wurde. Das heutige Gebäude entstand um 1900, der durch das Haus verlaufende Mühlgraben könnte aber älter sein. Der tonnenschwere Läuferstein vor dem Eingang wurde am Ufer der Erf gefunden und stammt von der beim „Michelswasser“ 1732 (s. Sehenswürdigkeiten am Ortsrand) versunkenen Obermühle.

Hintergrundinformationen zu allen Themenbereichen via QR-Codes verfügbar.  

Öffnungszeiten:
März bis Oktober
Sonntag 14:00 – 18:00 Uhr
November bis März
Sonntag 14:00 – 16:00 Uhr
Führungen jederzeit auf Anfrage
Eintritt frei – Spenden werden gerne entgegen genommen.

Museum Bürgstadt
Am Mühlgraben 1
63927 Bürgstadt
Tel. 09371-99560 (Museum)
Tel. 09371-9738-0 (Rathaus f. Informationen und Führungen)

info@hgv-buergstadt.de
www.hgv-buergstadt.de

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Heimatmuseum Kleinheubach

Im Bahnhof befindet sich das Ortsmuseum des Heimat- und Geschichtsvereins. Ausgestellt sind eine große Brandurne der Urnenfelderzeit und römische Münzen, darüber hinaus hauptsächlich allgemeine Gebrauchsgüter der letzten Jahrzehnte. Speziellen Kleinheubach-Bezug hat ein Küchenherd der ehemaligen Eisenfirma Wetzler und diverse Keramikartikel aus der Anfangszeit der Firma Scheurich. Bemerkenswert ist auch ein Kettenstück der Mainkette, an der sich dampfgetriebene Schlepper, „Meekuh“ genannt, mit mehreren Kähnen im Schlepp mainaufwärts zogen – damals ein erheblicher Fortschritt im Gütertransport auf dem Main.

Besichtigungen buchbar über:
Arno Bauer, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Kleinheubach
Tel. 09371-6699164 oder
Mobil 0162-7590207
arnobauer51@web.de

Heimatmuseum Kleinheubach
Bahnhofstraße 3
63924 Kleinheubach