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Sachsengrab

Nr. auf dem Plänchen: 6 (Miltenberg)

Am 12. April 1814 starben 62 Soldaten des Jägerregiments „Banner der freiwilligen Sachsen“ und drei Miltenberger Fährleute, als die überbesetzte Fähre nahe der „Rose“ kenterte. Sie waren auf dem Marsch nach Frankreich, um gegen Napoleon zu kämpfen. Nicht nur wegen des Unglücks kamen sie zu spät. Die Katastrophe gehört zu den schwersten innerdeutschen Schiffsunglücken.
Fürst Emich Carl zu Leiningen stiftete das Grabmal als Gedenkstätte (seine Frau war eine Prinzessin Sachsen-Coburg-Saalfeld).

Historische Darstellung des Fährunglücks, bei dem viele Angehörige des Banners der Freiwilligen Sachsen umkamen