Felsenmeer und 3 im Wald
Nr. auf dem Plänchen: 17 (Miltenberg) FelsenmeerDas spektakuläre Naturdenkmal Felsenmeer liegt oberhalb des Schnatterlochs und ist das Produkt geologischer Prozesse, die vor etwa 245 Millionen Jahren begannen. Zu jener Zeit war der Odenwald Teil einer halbwüstenartigen Landschaft. Die roten Sandsteine stammen von Flussablagerungen die im Verlauf der Jahrmillionen versteinerten. In der Tertiärzeit vor etwa 50 […]
Ringwall auf dem Greinberg
Nr. auf dem Plänchen: 3 (Miltenberg) Der Greinberg beherrscht das Maintal bei Miltenberg. Funde aus der Bronzezeit belegen eine Nutzung um 1700-1200 v. Chr.Um die Bergkuppe (höchster Punkt 452 m über NN) liegen zwei Ringwälle. Der äußere Ringwall umfasst eine Fläche von rund 20 Hektar. Bei der Ankunft der Römer um 159/169 n. Chr. war […]
Römisches Kohortenkastell Miltenberg / Altstadt
Nr. auf dem Plänchen: 2 (Miltenberg) Um 159/169 n. Chr. schoben die Römer ihre Grenzlinie, den „Limes“, bis ans Miltenberger Mainknie vor und sicherten den Übergang des Grenzverlaufs vom Fluss auf das Land mit zwei Kastellen. Im Kohortenkastell westlich der heutigen Stadt lagen rund 500 Soldaten, sowohl Infanterie als auch Kavallerie. Unter dem Druck der […]
Heunesäulen
Nr. auf dem Plänchen: 1 (Miltenberg) Im Raum Miltenberg bauten schon die Römer Sandstein ab, den sie für den Bau der Kastelle benötigten. Zu den Zeugen der Sandsteinverarbeitung im Mittelalter gehören die sogenannten „Heunesäulen“, die in einem Blockmeer am Bullauer Berg zwischen Miltenberg und Mainbullau geschlagen wurden. Die fünf imposanten Buntsandstein-Säulen sind ca. 7 Meter […]
Schwertfegertor
Nr. auf dem Plänchen: 7 (Miltenberg) Bis hierher erfolgte die erste Stadterweiterung in Richtung Westen um das Jahr 1300. Der Name ist wohl einem in der Nähe arbeitenden Waffenschmied geschuldet. Nach 1650 wurde die Turmbesatzung vom Mainzer Tor zum Schwertfegertor zurückverlegt. Im Juli 1828 erfolgte ein Teilabbruch im Zusammenhang mit dem Ausbau der Straße vom […]
Sachsengrab
Nr. auf dem Plänchen: 6 (Miltenberg) Am 12. April 1814 starben 62 Soldaten des Jägerregiments „Banner der freiwilligen Sachsen“ und drei Miltenberger Fährleute, als die überbesetzte Fähre nahe der „Rose“ kenterte. Sie waren auf dem Marsch nach Frankreich, um gegen Napoleon zu kämpfen. Nicht nur wegen des Unglücks kamen sie zu spät. Die Katastrophe gehört […]
Mainzer Tor
Nr. auf dem Plänchen: 5 (Miltenberg) Das Mainzer Tor, auch Mainzer Turm oder Spitzer Turm genannt, wurde 1379 erstmals als äußerster westlicher Begrenzungspunkt der Stadt erwähnt. Es hatte sechs Stockwerke einschließlich der Türmerwohnung. Der Mainzer Turm im Westen und der Würzburger Turm im Osten stehen etwa 2 km auseinander und bildeten früher die äußersten Stadtbegrenzungen. […]
Laurentiuskapelle
Nr. auf dem Plänchen: 4 (Miltenberg) Ein Kleinod am Ortsrand von Miltenberg ist die 1380 erstmals erwähnte Laurentiuskapelle. Der Chor stammt aus dem Jahr 1456, das Langhaus wurde 1594 erweitert. Besondere Schmuckstücke sind vor allem das spätgotische Flügelaltärchen von 1509, die Fresken im Chor, die Steinfigur des Hl. Laurentius aus der Erbauungszeit und die Statue […]
Stolpersteine
Auf Betreiben der Initiative „Miltenberger Stolpersteine – GEGEN DAS VERGESSEN“ verlegte Gunter Demnig im Mai 2016 die ersten neun Stolpersteine in Miltenberg. Inzwischen wurden 44 Stolpersteine verlegt, mit denen 44 Menschen gedacht wird, die von den Nazis ermordet oder in den Tod getrieben wurden. Ausführliche Informationen zu den Stolpersteinen in Miltenberg finden Sie hier.
Zuckmantelturm
Nr. auf dem Plänchen: 34 (Miltenberg) Der Zuckmantelturm wurde 1451 erbaut und mehrfach umgebaut. Die Lage und auch die bauliche Gestaltung weisen ihn als wehrhaften Eckpfeiler der südöstlichen Stadtbegrenzung aus. Hier war die Stadt besonders verwundbar.